Besser Lernen mit Kinesiologie

Besser Lernen mit Kinesiologie
Tipps von der Masterclass Kinesiologie (www.kinesiologisch.at)

Wenn es um das Thema Lernen geht, werden wir alle konfrontiert, Kinder, Jugendliche und Erwachsene – denn Schule und Berufsleben fordern lebenslanges Lernen, um die ständige Entwicklung meistern zu können.

Neue Informationen und Eindrücke werden über die fünf Sinne aufgenommen. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass sich der Lernerfolg in dem Maße erhöht, wie mehrere Sinneskanäle gleichzeitig beim Lernen eingesetzt werden.

Lernen über unsere Sinneskanäle

  • beim Hören behält man 20 %
  • beim Sehen behält man 30 %,
  • sieht man den Lernstoff und hört zugleich dann sind es 50 %,
  • wenn man die Informationen sieht, hört und darüber redet sind es 70 %,
  • bis zu 90% sind es wenn man ihn sieht, hört, darüber spricht und selbst aktiv.

Jeder Mensch hat natürlich auch einen bevorzugten Sinneskanal, über den der/diejenige die meisten Informationen aufnimmt. Man unterscheidet folgende Lerntypen: auditiver, visueller und taktiler Lerntyp.

Der auditive Lerntyp lernt am meisten über das Hören. Da kann es hilfreich sein, Tonbandaufnahmen vom Lernstoff zu produzieren oder den Lernstoff auf zusprechen. Durch das mehrmalige Abhören festigt sich der Lernstoff und so bereitet man sich gut auf Tests und Prüfungen vor. Lautes Lesen, lautes Vorsprechen des Lernstoffes oder gegenseitiges Abfragen sind gute Hilfsmittel den auditiven Lerntypen zu unterstützen.

Der visuelle Lerntyp braucht Bilder zum Lernen. Er liebt schön gestaltete Unterlagen, verwendet gerne Markierungs- oder bunte Farbstifte zum Strukturieren des Lernstoffes. Grafiken, Mindmaps, Bilder und Tabellen unterstützen die bildliche Vorstellung und sind geeignete Hilfsmittel für den visuellen Lerner. Ebenso lassen sich Gedächtnishilfen grafisch gestalten. Zudem lernt er meist lieber allein. Visuelle Lerntypen lernen auch über das Lesen. Der Lernstoff zum Unterricht sollte zu Hause nochmals nachgelesen werden und bei Bedarf noch zusätzliche Texte in Sachbüchern, Magazinen oder im Internet studiert werden.

Der taktile Lerntyp lernt am besten durch das Ausprobieren und Tun, insbesondere durch den Tastsinn betreffende Erlebnisse. Experimente oder Theaterspielen kommen diese Lerntypen besonders zugute. Taktile Lerntypen versuchen immer in Bewegung zu bleiben, damit sie aufmerksam bleiben. Das passiert z. B. durch das Bewegen oder Rollen eines Bleistiftes, durch das Trommeln mit den Fingern oder vieles mehr. Das Mitschreiben oder Herumgehen beim Lernen ist sehr förderlich.

Für ein erfolgreiches Lernen sollte der bevorzugte Lernkanal intensiv genutzt werden. Die Einteilung in Lerntypen gibt eine Richtung an, die berücksichtigt werden sollte, um ein effektives Lernen zu ermöglichen bzw. zu erleichtern.

Für alle Lerntypen gilt jedoch:Je mehr Sinneskanäle angesprochen werden, desto besser und schneller prägt sich der Lernstoff im Gedächtnis ein. Wichtig für gute Lerner; gleicher Zugang zu allen Lernkanälen.

Noch ein wichtiger Tipp:Mehrmaliges Wiederholen des Lernstoffes fördert das Speichern im Langzeitgedächtnis.

Wie kann Kinesiologie hier helfen und unterstützen?

Mit Hilfe von Kinesiologie kann man feststellen, welcher Lernkanal blockiert ist und die Blockaden zu lösen sind. Weiters kann man die Integration von linker und rechter Gehirnhälfte verbessern.

Es kann auch sein, dass frühere belastende Situationen Stress beim Lernen verursachen. In der Kinesiologie gibt es hierzu Individuelle Techniken und Methoden.

Hier empfehlen wir erfahrene Kinesiolog/innen aufzusuchen oder selbst Kinesiologie Ausbildungen zu belegen, um sich einen eigenen Lern-Erste-Hilfe-Koffer anzueignen.

Folgende einfache Übung können wir empfehlen:

Die Gehirnaktivierung

Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten weisen oft auf ein Ungleichgewicht der beiden Gehirnhälften hin und können mit diesen einfachen Übungen des Überkreuzens wesentlich verbessert werden. Die Zusammenarbeit der Gehirnhälften fördert wiederum ein schnelles und effizientes Lernen, welches Freude und Spaß macht.

Kinesiologische Überkreuzbewegungeneignen sich hervorragend, um die interne Kommunikation unseres Gehirnes zu verbessern. Das Großhirn besteht aus zwei Gehirnhälften, wovon die linke für das analytische Denken und die rechte Seite für das kreative Denken zuständig ist.

Bei den Überkreuzbewegungen wird beispielsweise der rechte Ellbogen mit dem linken Knie und dann der linke Ellbogen mit dem rechten Knie zusammengebracht. Somit wird die Körpermittellinie überkreuzt, was zu einer abwechselnden Drehung von Ober- und Unterkörper führt. Durch das regelmäßige Durchführen der Übungen verbessern die Balance, die Rechts-Links-Koordination sowie das Zuhören und die Aufmerksamkeit.

Je öfter diese Überkreuzbewegungen gemacht werden, desto besser wird die Kommunikation zwischen den zwei Hemisphären. Die Überkreuzbewegungen sollen sehr langsam ausgeführt werden. Bei der langsamen Durchführung werden die Feinmotorik und die Balance mehr beansprucht und so werden das Gleichgewichtsorgan und die Stirnlappen bewusst aktiviert.

Die Ohrenenergie erhöhen

Welcher der menschlichen Sinne ist, bei einem Baby, im Mutterleib als erster ausgeprägt? Ja, es ist das Hören! Um wichtige und wesentliche Informationen, in der Arbeit oder in der Schule, bestmöglich aufzunehmen, heißt es gut zuhören.

Wenn unsere Körperenergie nicht im Aktiv Modus läuft, können wir nicht auf unsere Ressourcen zurückgreifen. Vor allem beim aktiv zuhören und Lernen ist es wichtig, seine Ohrenenergie zu aktivieren.

Diese kinesiologische Übung aktiviert die Ohrenenergie, heißt „Die Denkmütze“ und legen wir Kindern und Erwachsenen zugleich ans Herz.

Uns so einfach geht’s:

Die beiden Ohren mit Daumen und Zeigefinger knetten, abstreifen und aktivieren. Von oben nach unten und von unten nach oben. Die Ohrläpchen nicht vergessen und den oberen Rand der Ohrmuschel ebenfalls gut bearbeiten. Nach wenigen Sekunden werden beide Ohren schön warm. Diese Übung kann man, je nach Befinden, 2-3 Minuten machen.

Unser Tipp:

Die Übung kann man gemeinsam am Morgen (vor der Schule) machen, oder vor wichtigen Terminen und Prüfungen.

Kinder können diese Übungen morgens vor der Schule und vor Prüfungen machen. Für Erwachsene ist diese Übungen ebenfalls sehr zu empfehlen!

Viel Spaß beim Umsetzen!

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